Medienpädagogik
Der Lehrplan «RudolfSteiner Schule – Lehrplan Digitale Medien» basiert auf der anthroposophische Sicht der allgemeinen Menschenkunde und den Richtkräften der Entwicklung. Dabei ordnen wir die Elemente Prävention, Medienpädagogik, Informatorische Bildung und ICT im Fachunterricht bearbeiten den Entwicklungsphasen des Kindes zu.
Wir wollen mündige und freie junge Erwachsene, die selbstbestimmt mit den Medien umgehen können in das Erwachsenenleben entlassen. Dies geht nur durch aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit von Kind, Eltern und Lehrkräfte.
Element Prävention
Beim Kind zentrale Fähigkeiten fördern wie Sensomotorische Integration, Kommunikationsfähigkeit, Produktionsfähigkeit (Willenskraft), Rezeptionsfähigkeit und kritische Reflexion.
Fördern der Zusammenarbeit der Eltern mit Lehrkräften.
In Elternabenden folgenden Fragen nachgehen: Wieso behindern Bildschirme die Kindsentwicklung? Was ist wichtig als Ausgleich zu den Bildschirmen? Welche Verantwortung und Haftbarkeit tragen die Eltern? Was kommt auf die Kinder zu und wie schützen wir sie vor Gewalt, Pornografie, Mobbing, Gruppenzwang, Bildschirmsucht etc.?
Element Medienpädagogik
Vermitteln von Unterrichtsformen – Medien analog erleben und bewusst verstehen
Von KiGa bis 9. Klasse gibt es altersgerechte Unterrichtsformen, mit denen die SuS im analogen Medien erleben und verstehen lernen.
Von Geschichten erzählen, Daumenkino über Geheimsprachen, Binäres Zahlensystem zu Algorithmen, soziale Netzwerke und Suchmaschinen.
Element Informatorische Bildung
A‑ha Erlebnisse ermöglichen und somit Technologien und Funktionsweisen verstehen.
Unterricht so gestalten, dass das Interesse der SuS angeregt wird etwas verstehen zu wollen. Wie sind Computer aufgebaut, wie funktioniert das Internet und Suchmaschinen, wozu dienen Cookies und was macht eine KI im Hintergrund.
Element ICT im Fachunterricht
Verstehen was unterschiedliche Programme/Apps können und wie sie gezielt eingesetzt werden.