Das Schaffhauser Modell
Das Schaffhauser Modell ist das bewährte und erfolgreiche Instrument der Stiftung zur Unterstützung einer langfristigen Finanzierung, Tagbarkeit und Entschuldung von Schulgebäuden der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz.
Die Stiftung gewährt den Schulen sehr zinsgünstige Darlehen für Schulliegenschaften, die in der Regel über 20 Jahre amortisiert werden und über die Jahre immer wieder neuen Schulen zugutekommt. Im Gegenzug verpflichten sich die Schulen, die Buchwerte ihrer Liegenschaften im gleichen Umfang abzuschreiben. Dadurch entsteht über die Zeit eine kontinuierliche, planbare Entschuldung von Schulgebäuden.
Die Darlehen der Stiftung werden im Nachgang und ergänzend zum Fremdkapital gewährt, das die Schulen selbst bei Banken und Gönnern aufnehmen. Neben den eigentlichen Entschuldungsdarlehen vergibt die Stiftung zusätzlich sogenannte Sanierungsdarlehen zur Werterhaltung der Schulgebäude.
Seinen Namen erhielt das Modell 1996, als ein Startkapital von CHF 6.25 Mio. als Spende in die Stiftung eingebracht wurde und damit den Grundstock für die Darlehen bildete.
Das Schaffhauser Modell hat inzwischen seit 30 Jahren zahlreichen Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz in allen Landesteilen zugunsten von Neubauten, Anbauten, Umbauten und Sanierungen ihrer Schulgebäude geholfen.

